Partnerschaft - am Ziel angekommen

Die Partnerschaft ist die höchste Beziehungsebene. Es werden hohe Anforderungen
an den einzelnen gestellt. Nicht immer ist man diesen Dingen gewachsen.
Lies hier, was man in eine Partnerschaft einbringen sollte, damit sie nicht schon
am Anfang zum Scheitern verurteilt ist.
Gemeinsamkeiten
Beziehungen bauen auf lange Sicht gesehen, auf Gemeinsamkeiten auf. Umso mehr gemeinsame
Interessen, Ziele, Anschauungen vorhanden sind, umso leichter läßt es sich in einer Partnerschaft
leben. Sind zuwenig Gemeinsamkeiten vorhanden, wird es nach längerem Zusammenleben immer
schwieriger, und es wird zu Konflikten kommen. Diesem wichtigen Bestandteil einer langwährenden
Beziehung wird am Anfang jedoch zu wenig Bedeutung beigemessen. Wer frisch verliebt ist, denkt nicht
an übermorgen. Es werden Kompromisse eingegangen, ohne darüber nachzudenken, wie sich diese
aber in der Zukunft auswirken könnten. Es ist daher darauf zu achten: Wohin fährt der Partner sehr
gerne auf Urlaub? Bevorzugt er Sand und Sonne, oder liebt er den kühlen Norden? Zu welcher
politischen Partei fühlt er sich hingezogen? Welches Fernsehprogramm wird ausgewählt? Usw.
Dinge die am Anfang wenig Beachtung finden, werden später meist anders beurteilt.

Kommunikation
Ein Erfolgsfaktor für die gut funktionierende Partnerschaft ist zweifellos die Kommunikation.
Darunter ist aber nicht einfach das "Reden" gemeint. Es gibt nämlich eine Reihe von Faktoren, die
es zu berücksichtigen gibt, um sich auf einer guten Kommunikationsebene zu bewegen.
Auch bei der Verständigung unter Partnern gilt: Die Achtung vor dem anderen. Wertschätzung auch
wenn es einmal nicht so ganz reibungslos gehen sollte. Ein weiterer wichtiger Punkt: Versteht man seinen Partner, und will man ihn auch verstehen? Hier kommt die emotionale Intelligenz zum Tragen.
Das ist die Fähigkeit sich in den Partner hineinzuversetzen, und daher die Position des anderen
besser zu begreifen. Es ist auch wesentlich, sich deutlich und klar auszudrücken. Dadurch kann viel
emotionale Energie gespart werden, wenn die Dinge gleich beim Namen genannt werden.
Doch auch bei der Kommunikation zwischen zwei Partnern darf man die nonverbale Kommunikation
nicht außer Acht lassen.

Konfliktlösung
Konflikte begleiten eine jede Partnerschaft. Konflikte können trennen, aber auch verbinden. Einzig und allein
der richtige Umgang mit ihnen ist entscheidend. Viele Auseinandersetzungen müssten nicht sein, würden
die betroffenen Personen auf wesentliche Dinge rechtzeitig achten. Ein jeder Streit ist meist vorhersehbar.
Falls es aber einmal soweit gekommen ist, so sollte man folgende Punkte beachten:
Beide Seiten müssen um eine Lösung ernsthaft bemüht sein. Ein einseitiger Lösungsversuch scheitert
meist und verlagert den Konflikt erneut in die Zukunft. Das Thema muss auch eingegrenzt werden. Oft wird
bei Konflikten altes herbeigeholt. Solche Verhaltensweisen nützen niemanden. Zeitbegrenzung des Streites,
Konzentration auf das Wesentliche und vor allem keine Anschuldigungen des anderen, lassen
Auseinandersetzungen nicht ausufern. Klare Standpunkte gehören für den anderen verständlich gemacht.
Nur so hat der andere auch die Möglichkeit, zusätzlich zum eigenen Standpunkt, den des Partners zu
verstehen.

Finanzen
Finanzielle Dinge innerhalb einer Partnerschaft gehören rechtzeitig und unmissverständlich geklärt. Es sollte kein Gefühl der Abhängigkeit entstehen wenn einer gut verdient und der andere nicht.
Es ist auch zu vermeiden, wenn ein Teil mehr Geld ausgibt wie der andere, dass dieser dann glaubt, dem
anderen etwas zu schulden.
Es kann auch zu Komplikationen kommen wenn der eine ein "Geizhals" ist und dem anderen das Geld
etwas "locker" sitzt. Uneinigkeiten wofür, wieviel und wann Geld ausgegeben wird, haben schon viele
Beziehungen scheitern lassen. Es ist Sorge zu tragen, dass hier auch Gleichklang besteht. Nur so kann
Zufriedenheit für beide Partner entstehen.

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